Dipl.-Psych. Michael Born
Psychologischer Psychotherapeut
Psychoanalytiker

Allgemeine Informationen

Die Vorgespräche dienen dem gegenseitigen Kennenlernen von Patient und Analytiker. Dabei geht es auch um die Klärung der Fragen, ob eine Indikation für eine ambulante Psychotherapie oder eine Psychoanalyse vorliegt, und ob ein gemeinsames Arbeitsbündnis (Behandlungsform, verbindliche Terminvereinbarung) geschlossen werden kann.

Eine Psychoanalyse beruht auf dem Grundsatz der zeitlichen Unbefristetheit und findet in der Einzelform in hoher Dichte  (in der Regel mindestens 4 Sitzungen pro Woche) statt. Das Honorar für eine Psychoanalyse wird nicht von der Krankenkasse übernommen.

Die aus der Psychoanalyse entwickelten Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapie, deren Kosten auf Antrag hin (und bei positiver Begutachtung) von der Krankenkasse übernommen werden, beinhalten von vorne herein eine zeitliche Befristung (festgelegte Stundenzahlen). Es ist dabei zu beachten, daß  sich naturgemäß der individuelle Entwicklungsprozeß nicht nach festgelegten Stundenkontingenten richtet. Dies kann  unter Umständen dazu führen, daß die zur Kostenübernahme bewilligten Sitzungen zu Ende gehen, während zugleich der Bedarf nach Fortsetzung des Behandlungsprozesses besteht. Die Behandlung muß dann ggf. auf eigene Kosten fortgeführt werden.

Die Kosten von bis zu 4 Vorgesprächen werden von jeder gesetzlichen Krankenkasse übernommen, ohne daß diese beantragt werden müßten. Für private Krankenversicherungen gilt in der Regel dasselbe, zu beachten ist jedoch der individuell abgeschlossene Vertrag.

 

Psychotherapieformen:

Tiefenpsychologisch fundierte Einzeltherapie: Es findet 1 Einzelsitzung von 50 Minuten pro Woche statt.

Analytische Einzeltherapie: Es finden 3-4 Einzelsitzungen von 50 Minuten pro Woche statt.

Tiefenpsychologisch fundierte Gruppentherapie: Es findet 1 Gruppensitzung von 100 Minuten pro Woche statt.

Analytische Gruppentherapie: Es finden 2 Gruppensitzungen von 100 Minuten pro Woche statt.

 

Für die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung gilt:

Für eine tiefenpsycholog. fundierte Einzeltherapie können zunächst 60 Sitzungen und in einem Verlängerungsantrag weitere 40 Sitzungen beantragt werden, also insgesamt maximal 100 Sitzungen.

Für eine analytische Einzeltherapie können zunächst 160 Sitzungen und in einem Verlängerungsantrag weitere 140 Sitzungen beantragt werden, also insgesamt maximal 300 Sitzungen.

Für eine Gruppenpsychotherapie können zunächst 80 Sitzungen und in einem Verlängerungsantrag weitere 70 Sitzungen beantragt werden, also insgesamt maximal 150 Sitzungen.

Für private Krankenversicherungen gilt in der Regel dasselbe, zu beachten ist jedoch der individuell abgeschlossene Vertrag.